Tiergarten Nürnberg


Der Tiergarten Nürnberg ist landschaftlich geprägt durch ehemalige Sandsteinbrüche und die Mischkultur des früheren Reichswalds. Steinböcke, Löwen, Tiger und Eisbären leben vor bzw. in beeindruckenden Felskulissen, in denen bei genauem Hinsehen teilweise noch die angeschlagenen Quaderblöcke aus den Zeiten der aktiven Steinbrüche zu erkennen sind. Große Freiflächen mit Grasbewuchs durchziehen das Gelände und verwandeln sich im Frühjahr zu einer herrlichen Blütenpracht. Ein wahrer Schatz ist der Standort des Märzenbechers unter einer mächtigen Eiche an den Raubtierwiesen.

Bäume und Wälder bestimmen durch die natürliche Topographie des Parks einen Waldtierbestand von Franken bis Französisch Guayana. Der Tiergarten Nürnberg beherbergt als Teil des über 20.000 ha großen Reichswalds mehr als 150 heimische Vogelarten und über 50 heimische Säugetiere. Mit seiner Spezialisierung auf Tiere der tropischen Regenwälder schlägt der Tiergarten die Brücke zu anderen Wäldern der Welt: Schabrackentapire, Prinz-Alfred-Hirsche und Panzernashörner stammen aus den asiatischen Wäldern und aus südamerikanischen Wäldern kommen Flachlandtapire, Totenkopfaffen, Aras, Harpyien wie auch die Seekühe (Manatis). Mit deren Manatihaus ist der Regenwald im Sommer 2011 nach Franken gekommen. Für Afrikas Regenwälder stehen im Tiergarten Nürnberg Gorillas und Gelbrückenducker.

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© 2016 Martin Schäfer Fotografie

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